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Bitterstoffe - lässt sich mit Bitterstoffen (z.B. Bitterstern) das Köpergewicht reduzieren und erfolgreich dauerhaft abnehmen?


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Bitterstoffe können tatsächlich beim Abnehmen helfen

Bitterstoffe wirken sozusagen als Appetithemmer, als Essbremse, da sie die Bildung von Verdauungssäften (Speichelfluss, Magensaft) anregen, wodurch schneller ein Sättigungsgefühl eintritt. Hinzu kommt, dass die meisten Menschen bitter nicht sonderlich gern mögen, wodurch automatisch auf natürliche Weise der Appetit gebremst wird. Essen wir nämlich Süßes, was die meisten Menschen gern mögen, so macht dies Appetit auf mehr, und mehr führt dann bekanntlich schnell zu einer Gewichtszunahme.

Grafik Unsere Bitter-Rezeptoren befinden sich zum einem auf der Zunge, mit der wir süß, sauer, salzig, scharf und bitter schmecken, zum anderen wirken auch im Darm Bitter-Rezeptoren und beeinflussen die Regulierung des Hunger-Sättigungsgefühls und den Energiestoffwechsel. Die Bitterstoffe senken den Insulinspiegel, wodurch Heißhungerattacken reduziert werden und Fettpölsterchen abgebaut werden können. Die positive Beeinflussung der Darmtätigkeit trägt ebenfalls dazu bei. Außerdem sind Lebensmittel, in denen viele Bitterstoffe stecken, zumeist kalorienarm.

Aus Gründen des Geschmacks wurden die natürlich enthaltenen Bitterstoffe aus etlichen Nahrungsmitteln weitgehendst weggezüchtet, d.h. dass heutzutage viele Produkte nicht mehr so bitter schmecken, wie dies früher der Fall war.



Einige Pflanzen, Kräuter und Nahrungsmittel, die Bitterstoffe enthalten:

  • Löwenzahn, Endivie (Friséesalat), Chicoreé, Radicchio, Rucola
  • Artischocken, Wegwartenkraut, Hagebutten
  • Enzianwurzel, Engelwurz, Sauerampfer, Schafgarbe
  • Liebstöckel, Kerbel, Majoran, Rosmarin, Estragon, Lorbeer, Bitterklee, Salbei, Beifuß
  • Ingwer, Kurkuma, Pfeffer, Thymian, Kardomom
  • Kohlrabi, Rosenkohl, Blumenkohl, Brokkolie
  • Grapefruit (gelbe), Zitronen, Orangen

Einige Genussmittel, die Bitterstoffe enthalten:

  • Kaffee
  • Tee
  • Schokolade (dunkle/schwarze)
  • Kräuterbitter, Bier, Wein und Sekt
Von den Genussmitteln sollte man natürlich nur in Maßen zu sich nehmen.

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Kräuterbitter aus der Apotheke

Vor den Mahlzeiten ein paar Tropfen Kräuterbitter - beispielsweise "Bitterstern" - können bei Sodbrennen, Gastritis, Blähungen, Durchfall und Verstopfungen helfen, normalisieren die Magensäureproduktion, wirken somit als Entsäuerungs- und Entschlackungsmittel, bremsen den Appetit auf Süßes und tragen zur Gewichtsreduktion bei.
Die Bitterkräuter wirken zum Teil aufgrund ihrer ätherischen Öle auch antibakteriell und beeinflussen das Immunsystem positiv.
Bitterstoffe tragen dazu bei, den Organismus zu stärken und können bei Erschöpfungszuständen auch dabei helfen, um sich schneller wieder zu erholen, sie zeigen bei Schwächezuständen eine ausgleichende Wirkung. Darüber hinaus gibt es Bittersalze, Bittertabletten, Bitterpulver, Bitter-Teemischungen usw.





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Bitter genießen können lässt sich lernen

Auch wenn die Bitterstoffe noch so gesund sind, erstmal entsprechen sie zumeist nicht dem Geschmack der meisten Menschen. Daher sollte man langsam und über den Tag verteilt damit beginnen, kleinere Mengen an Bitterstoffen zu sich zu nehmen. Z.B. ein kleiner Salat aus Bitterpflanzen (Feldsalat, Sauerampfer, Chicoreé u.a.) als Vorspeise. Bei Chicoreé gibt es den Trick, ein wenig Senf zum Salat hinzuzufügen, was den bitteren Geschmack mildert.

Aber..., man sollte lernen, bitter zu mögen, denn bitter ist gesund, bekömmlich und gut für die Figur! Indem öfter kleine Portionen zu sich genommen werden, die Bitterstoffe enthalten, gewöhnt man sich nach und nach an den bitteren Geschmack und wird ihn mit der Zeit auch mögen. Versuchen Sie es am Anfang mit einer gelben Grapefruit, und Sie werden bald feststellen, der bittere Geschmack ist absolut nicht störend, im Gegenteil...


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