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Hormone, Hunger, Appetit & Ernährung


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Einfluss der Hormone auf den Appetit

Foto Hormone haben einen nicht unwesentlichen Einfluss auf den Appetit und somit auch auf das Körpergewicht. Umgekehrt wirkt sich eine gesunde, ausgewogene Ernährung positiv auf den Hormonhaushalt des Körpers aus. Und wir wissen alle, dass Appetit nichs mit dem eigentlichen Hungergefühl zu tun hat und nur der Appetit uns oft mehr als nötig essen lässt. Es sind unterschiedliche Hormone, die Nahrungsaufnahme und Körpergewicht beeinflussen. So signalisiert z.B. Insulin dem Körper, dass ausreichend Energie aufgenommen wurde und hat einen appetithemmenden Effekt.

Außerdem sind eine ganze Reihe von Stoffen bekannt, die im Gehirn gebildet werden und Hunger sowie Sättigung kontrollieren. U.a. sind es Substanzen, die der Körper aus den Abbauprodukten aufgenommener Nahrungsmittel bildet, wie z.B. Serotonin oder Dopamin. Das Hormon Leptin kontrolliert vorallem des nachts den Appetit, wenn wir schlafen, so dass im Schlaf kein Appetit aufkommen kann. Tagsüber, wenn der Mensch wach ist, wird hingegen das Hormon Gherelin ausgeschüttet, so dass Hunger aufkommt.

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Hormone und ihre Wirkungsweise


Insulin

Insulin wird von der Bauchspeicheldrüse produziert und sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel geregelt wird, es ist daher ein lebensnotwendiges Hormon. Insulin bewirkt, dass der mit der Nahrung aufgenommene Zucker in Leber, Muskelzellen und Fettzellen wandern kann. Dabei wird der Zucker in Leber sowie Muskelzellen in Glykogen umgewandelt und liefert kurzzeitig Energie. In den Fettzellen wird der Zucker längerfristig gespeichert.

Nach dem Essen liegt ein erhöhter Insulinspiegel vor, der die Fettverbrennung für gewisse Zeit, man spricht von etwa drei bis sechs Stunden, um ca. 30% verlangsamt. Um die Fettverbrennung anzukurbeln, ist körperliche Bewegung gut geeignet, da hierdurch die Aufgaben des Insulins unterstützt werden.

Glukagon

Dieses Hormon bewirkt genau das Gegenteil, es hebt den Blutzuckerspiegel an, sofern er zu niedrig geworden ist. Dabei werden vom Glykagon die Glykogenspeicher abgebaut und in Glukose umgewandelt, ebenso werden die Fettdepots abgebaut. Trotzdem sollte Glykagon nicht als Schlankmacher angesehen werden, denn bei den Prozessen erhöhen sich gleichzeitig die Blutfettwerte, was nicht unbedingt erstrebenswert ist. Auch werden durch das Glykagon lebenswichtige Proteine abgebaut.

Leptin

Leptin gilt als Sättigungshormon und bewirkt, dass keine Hungergefühle auftreten, es reguliert den Fettstoffwechsel und bremmst den Appetit. Leptin wird hauptsächlich vom Fettgewebe und im Hypothalamus (Abschnitt im Zwischenhirn) ausgeschüttet und kann also vor Übergewicht schützen sowie Fett abbauen. Bei übergewichtigen Menschen, die häufig einen erhöhten Leptin-Spiegel haben, ist die Funktion des Leptins als Appetitszügler dennoch oft gestört, was als Leptin-Resistenz bezeichnet wird. Forscher fanden heraus, dass Übergewicht Stress im Hypothalamus erzeugt, was die Leptinfunktion blockieren kann.

Ghrelin

Ghrelin gilt als Hungerhormon, was den Appetit anregt und wird u.a. von der Magenschleimhaut gebildet. Der Hunger, den wir verspüren, entsteht zum einen dadurch, dass Gherelin dem Gehirn signalisiert, dass Nahrung aufgenommen werden muss. Diese Funktion regelt die Energieversorgung und die Aufrechterhaltung eines normalen Körpergewichts. Aber wir bekommen auch Hunger, wenn verschiedene Reize auf uns einwirken, wie z.B. leckere Gerüche oder Bilder von Lebensmitteln. Gherelin soll auch dafür verantwortlich sein, wenn wir Hunger haben, dass dann Lebensmittel besonders verlockend aussehen, weshalb man auch nicht mit hungrigen Magen einkaufen gehen soll. Hunger und auch Schlafmangel bewirken, das Gherelin verstärkt ausgeschüttet wird, weshalb auch fehlender Schlaf hungrig machen kann.

Obestatin

Obestatin bewirkt wiederum das Gegenteil, weil es die Wirkung des Appetit anregenden Ghrelins bremst. Es ist somit an der Regulierung der Nahrungsaufnahme beteiligt. Dies könnte genutzt werden, um über entsprechende Medikamente den Appetit zu regulieren und schon wären wir alle super schlank, aber über Obestatin liegen noch keine ausreichenden Forschungsergebnisse vor, so dass eine medizinische Nutzung dieses Hormons bislang ungeklärt ist.

Cortisol

Cortisol gilt als Stresshormon. Gebildet wird es in der Nebennierenrinde, und die Ausschüttung wird im Gehirn von der Hypophyse und dem Hypothalamus gesteuert. Es wird sowohl bei psychischem, als auch bei physischem Stress ausgeschüttet, also in jeder Situation, die wir für uns als belastend und stressig empfinden. Cortisol ist ein lebensnotwendiges Hormon, wird hauptsächlich während der zweiten Nachthälfte produziert und steht somit für Aktivitäten und Beastungen am Tage zur Verfügung. Das Cortisol unterstützt uns dabei, Stresssituationen besser verarbeiten und überstehen zu können. Außerdem aktiviert es den Stoffwechsel, fördert die Produktion von Glukose, wirkt entzündungshemmend und somit positiv auf das Immunsystem. Ein Mangel an Cortisol kann entstehen, wenn Fehlfunktionen im Zusammenspiel von Nebenniere, Hypothalamus und Hirnanhangsdrüse bestehen. Aber auch aufgrund von zu langer Stressbelastung, wie beispielsweise beim Burn-Out-Syndrom. Antriebsschwäche, Erschöpfung, Müdigkeit, Mattigkeit, Entzündungen sowie Störungen der Funktionen des Immunsystems sind die Folge. Ein Überschuss an Cortisol fördert Übergewicht, ferner Diabetes, Osteoporose, auch Veränderungen der Haut sowie die Entstehung von Depressionen. Dem lässt sich bei einem gesunden Menschen u.a. durch viel Lachen, gesunde Ernährung, Aufnahme von Magnesium und gesunden Omega-3-Fettsäuren entgegenwirken.

Schilddrüsenhormone

Schilddrüsenhormone gelten als Stoffwechsel-Hormone, da sie wichtige Funktionen des Körpers regeln, wie z.B. den Blutdruck, die Temperatur und das Körpergewicht. Wer unter einer Schilddrüsenüberfunktion leidet, hat einen hohen Blutdruck und verliert an Gewicht. Bei einer Unterfunktion der Schilddrüse ist der Blutdruck niedrig, und man bekommt Übergewicht. Auch kann eine Störung der Schilddrüsenfunktion eine wechselseitige Über- oder Unterfunktion mit sich bringen.

Östrogene

Östrogene gelten als Sexual-Hormone, denen u.a. die Eigenschaft zugesprochen wird, dass sie dick machen bzw. das Entstehen von Fettpolstern fördern. Wie beispielsweise in der Pupertät, wo junge Mädchen die typisch weiblichen Rundungen bekommen. Während der Wechseljahre, wo der Östrogenspiegel wieder sinkt, müssten Frauen theoretisch dann an Körpergewicht verlieren, was allerdings nicht der Fall ist. Durch den Mangel an Progestron, auch Gelbkörper genannt, was zur Gruppe der Östrogene gehört, entsteht trotz niedrigen Östrogenspiegels ein Östrogenüberschuss, der als Östrogendominanz bezeichnet wird. Dies fördert u.a. die Gewichtszunahme. Wenn der Östrogenspiegel im Vergleich zum Progesteronspiegel zu hoch ist, nehmen nicht nur Frauen an Gewicht zu, sondern kann es auch bei Männern zu einer Östrogendominanz kommen. Da auch in einigen Nahrungsmitteln pflanzliche Östrogene enthalten sind, wie beispielsweise im Hopfen, der zur Bierproduktion gebraucht wird, kann ferner durch das Aufnehmen dieser pflanzlichen Östrogene bei Männern ein dicker Bauch, der sogenannte Bierbauch, entstehen.



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